Außenminister Bayramov spricht bei Münchner Sicherheitskonferenz über Bedeutung des TRIPP-Projekts
Baku, 14. Februar, AZERTAC
Der aserbaidschanische Außenminister Jeyhun Bayramov hat bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) die Bedeutung des Projekts "Trump-Weg zu internationalem Frieden und Wohlstand" (The Trump Route for International Peace and Prosperity - TRIPP) angesprochen.
In seiner Rede informierte der Minister über die Position Aserbaidschans zur Sicherung eines dauerhaften Friedens und nachhaltiger Stabilität im Südkaukasus, insbesondere über die Schritte nach dem Washingtoner Gipfel. Er betonte, dass die Aufhebung von Transitbeschränkungen für nach Armenien bestimmte Fracht sowie Maßnahmen zum Verkauf von Erdölprodukten aus Aserbaidschan nach Armenien zur Entstehung eines in den vergangenen Jahrzehnten beispiellos stabilen Umfelds beigetragen hätten.
Minister Bayramov unterstrich, dass die Streichung territorialer Ansprüche gegen Aserbaidschan aus der armenischen Verfassung sowie konkrete Fortschritte bei der Umsetzung des TRIPP-Projekts im Einklang mit der Washingtoner Erklärung von entscheidender Bedeutung für die weitere Normalisierung seien.
Zugleich verwies er auf großangelegte Infrastrukturprojekte und Investitionen zur Stärkung des Mittleren Korridors. Eine gemeinsame Roadmap zwischen Aserbaidschan, Kasachstan, der Türkei und Georgien zur Erleichterung des Gütertransports entlang der Transkaspischen Internationalen Transportroute habe zu deutlich verkürzten Transitzeiten und steigenden Frachtvolumina geführt.
Der Minister hob ferner die Bedeutung inklusiver Konnektivitätsprojekte sowie die Rolle der Europäischen Union, der Türkei und Georgien bei der Entwicklung regionaler Verkehrsverbindungen hervor.