Außenminister: Frieden wird möglich, wenn Armenien seine Gebietsansprüche aufgibt
Baku, 4. Dezember, AZERTAC
„Die Beseitigung der territorialen Ansprüche Armeniens, die weiterhin in seiner Verfassung verankert sind, wird die Unterzeichnung und anschließende Ratifizierung des paraphierten bilateralen Abkommens ermöglichen und damit den Weg für einen irreversiblen Frieden ebnen“, sagte Jeyhun Bayramov, Aserbaidschans Außenminister, in seine Rede bei der 32. OSZE-Ministerratssitzung in Wien.
Der Außenminister betonte, dass die rechtzeitige Umsetzung der Trump-Straße für internationalen Frieden und Wohlstand (TRIPP) von größter Bedeutung sei.
„Diese multimodale Verbindungsroute, die Eisenbahnen, Autobahnen und andere Kommunikationswege umfasst, muss ungehinderte Verbindungen zwischen dem aserbaidschanischen Kernland und seiner Autonomen Republik Nachitschewan gewährleisten, wobei auch Armenien von wechselseitigen Verbindungen profitiert. Wie wiederholt erklärt wurde, macht die Öffnung dieser Verkehrswege den Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht nur nachhaltig, sondern schafft auch erhebliche Vorteile in einem viel größeren regionalen Rahmen“, fügte er hinzu.