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WISSENSCHAFT UND BILDUNG

Australische Studie: Heute hat Mensch Zugang zu einem großen Lebensmittelangebot

Australische Studie: Heute hat Mensch Zugang zu einem großen Lebensmittelangebot

Baku, 4. Mai, AZERTAC

Früher, als es noch keine Supermärkte gab und die Menschen ihre Nahrungsmittel weitgehend selbst anbauten, da war es nicht weit her mit der Vielfalt bei der Ernährung, könnte man denken. Viele glauben, dass es in den guten alten Zeiten auf dem Land in Mitteleuropa nur karge Kost gab. Mancher erinnert sich an Erzählungen der Großeltern von Wintern mit Kohl- und Rübeneintöpfen. Heute hingegen, wo sich der Mensch Lebensmittel aus nahezu allen Teilen der Welt nach Hause bestellen kann, muss auch die Vielfalt in unserer Ernährung gestiegen sein.

Aber das stimmt nicht.

Denn die Menschheit ernährt sich heute deutlich weniger vielfältig als noch vor gut hundert Jahren. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler nach chemischen Analysen von menschlichem Gewebe. Nur die Völker, die bis heute sehr naturnah leben, zeigen demnach eine ähnliche Ernährungsvielfalt wie die Menschen vor 1910 – also vor der Erfindung des Kunstdüngers und dem Beginn der industrialisierten Landwirtschaft und Viehhaltung.

Der Mensch hat ein extrem breites Spektrum pflanzlicher und tierischer Nahrung. Um zu erforschen, wie sich die Ernährung durch die moderne Landwirtschaft verändert hat, analysierten die Forscherinnen und Forscher um Michael Bird von der James Cook University in Cairns (Australien) rund 14.000 Gewebeproben heutiger und früherer Menschen. Sie stammten beispielsweise aus Haaren und Nägeln, zahlreiche Proben waren mehrere Tausend Jahre alt und stammten aus archäologischen Untersuchungen. Dabei berücksichtigten die Wissenschaftler drei Gruppen:

- eine moderne städtische Bevölkerung

- moderne Menschen in Subsistenzwirtschaft

- Menschen, die vor 1910 gelebt haben

Mit Isotopenanalysen zum Vergleich

Gemessen wurden Kohlenstoff (als Delta-C-13) und Stickstoff (als Delta-N-15). Delta-C-13 ist das Verhältnis der Kohlenstoff-Isotope C-13 und C-12 zueinander im Vergleich zu einem Standardwert. Das Verhältnis der Isotope ändert sich je nachdem, ob die Nahrung vom Land oder aus dem Meer stammt. Über den Delta-N-15-Wert (Verhältnis der Isotope N-15 zu N-14) können Forscher ermitteln, aus welchem Teil der Nahrungskette die Ernährung des jeweiligen Menschen entsprang – beispielsweise, ob Fleisch von Raubtieren oder Pflanzenfressern stammte oder es sich um rein pflanzliche Nahrung handelte. Beide Werte zusammen geben Auskunft darüber, wie vielfältig die Ernährung des jeweils untersuchten Menschen gewesen ist. Solche Isotopenanalysen führen beispielsweise auch Altertumsforscher durch, um etwas über die Ernährungsgewohnheiten unserer Vorfahren zu erfahren.

Die Forscher sprechen von einem “krassen Gegensatz“ bei den Ergebnissen. Menschen vor 1910 zeigten teilweise sehr unterschiedliche Delta-C-13- und Delta-N-15-Werte, selbst Gruppen aus demselben geografischen Raum. Bei manchen Gruppen war das Spektrum der Werte eingeschränkt, wenn sie sich beispielsweise hauptsächlich vegetarisch oder sehr fleischreich ernährten, wie die Forscher im Fachjournal “Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) berichten. Global betrachtet aber sei die Ernährungsvielfalt vor 1910 und bei modernen Menschen in Subsistenzwirtschaft etwa dreimal so groß wie bei modernen, städtischen Menschen gewesen.

Die Forscher führen das auf die moderne Landwirtschaft mit einer Konzentration auf zunehmend weniger Varianten von Nutzpflanzen und -tieren sowie auf die weltweiten Lieferketten zurück: »Die Supermärkte, die auf diese globalen Lieferketten zurückgreifen, haben jetzt einen Anteil von mehr als 50 Prozent am Lebensmitteleinzelhandel in Ländern mit einem Jahreseinkommen von mehr als 10.000 US-Dollar pro Kopf.« Die weltweiten Handelsströme führen demnach zu einer Angleichung des Nahrungsangebots. Oder anders gesagt: Rund um den Globus essen wir alle ziemliche ähnliche Dinge.

Die Aussage gilt auch in Bezug auf Gruppen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. So reicht der Delta-C-13-Wert moderner Menschen von -24,2 Promille bei Veganern in Großbritannien bis -18,7 Promille in Iran und Pakistan. Bei den Menschen vor 1910 fanden die Forscher Werte von -31,4 bis -10,4 Promille. Ähnlich sieht es bei den Delta-N-15-Werten aus: Moderne Menschen kommen auf +0,45 Promille (Veganer in Deutschland) bis +5,57 Promille (Papua Neuguinea). Vor der Erfindung des Kunstdüngers lag die Bandbreite weltweit bei -2,3 bis +22,3 Promille.

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