Die Bundesregierung Deutschlands eine Erklärung über den Flughafen in Chodschali verbreitet
Baku, den 12. März (AZERTAG). Die Staatsministerin des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten von Deutschland, Cornelia Pieper, gab im Namen der Bundesregierung eine Erklärung über den Flughafen in Chodschali ab.
Wie AZERTAG unter Berufung auf die Europäische Aserbaidschan Gesellschaft berichtet, heißt es in der Erklärung: „Die Wiederaufnahme der Tätigkeit des Flughafens ohne Genehmigung der aserbaidschanischen Seite wird das im 1994 zwischen Armenien und Aserbaidschan unterzeichnete Abkommen über den Waffenstillstand benachteiligen und zur Expansion der Dimension des Berg-Karabach-Konfliktes führen.
Die Ko-Vorsitzenden der Minsker Gruppe der OSZE haben am 13. Juli 2012 erklärt, dass die Wiedereröffnung des Flughafens für die Änderung des Status von Berg-Karabach nicht zum Einsatz kommen kann. In der Erklärung fordert man alle Seiten zur Suche einer diplomatischen Regelung des Problems und den Handlungen im Rahmen der Normen und Prinzipien des Völkerrechts auf“.
In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die Bundesregierung gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union die Aufrufe der Minsker-Gruppe der OSZE unterstützt, und davon ausgeht, dass die im Konflikt stehenden beiden Seiten von irgendwelchen Handlungen Abstand nehmen sollen, was zu einer Eskalation der Spannungen führen könnte, und sich auch weiterhin um eine friedliche Beilegung des Konfliktes bemühen müssen.