ERKLÄRUNG
des wissenschftlich-religiösen Rates der Verwaltung der Moslems im Kaukasus
Bismillahir rahmanir rahim!
Der wissenschftlich-religiöse Rat der Verwaltung der Moslems im Kaukasus ist besorgt um die Herausforderungen von einigen religiösen Führern der Islamischen Republik Iran und während vor dem Konsulat der Republik Aserbaidschan in Tabriz durchführende Aktionen geäußerte Meinungen sehr besorgt. In diesem Zusammenahng erklärt der wissenschftlich-religiöse Rat der Verwaltung der Moslems im Kaukasus folgendes:
Das aserbaidschnische Volk, dass seit vierzehn Jahrhunderten ein islamisches Land gweorden ist, war immer stolz auf die heiligen religiösen Werte, stützte sich bei seiner Gestaltung wie als eine Nation immer auf diese Werte. Unsere Zugehörigekeit zum Islam und Verbundenheit mit seinen Werten finden ihre Widerspiegelung auch in der Staatsflagge. Nach 70 Jahren gingen unsere hohen Erwartungen in Erfüllung. Aserbaidschan erlangte seine Unabhängigkeit, unser Volk rettete sich aus atheistischem Regime. Als Staatschef begann der Nationalleader Heydar Aliyev seine ersten praktischen Schritte zu unternehmen. Eine von diesen Schrittunternehmungen wurden seine Besuche der heiligen Moschee von Tezepir am Tag des Geburtstages von unserem Propheten Mohammad Salavatullah und des Gottesehauses Kaaba. Kurz darauf verabschiedete er einen Erlaß über die Wiederherstellung der Moschee von Bibi-Heybat. Das sind wichtigste Maßnahmen in Richtung der Wiedergeburt von religiösen Werten. Es ist unserem ehrenvollen Staatsoberhaupt Ilham Aliyev gelungen, weitere aufrichtige Wünsche des Nationalleaders zum Wohl einer noch bessseren und glücklichen Zukunft unseres Landes umzusetzen.
Wenn es in der sowjetischen Periode in Aserbaidschan 18 Moscheen gab, hat diese Zahl in unserem unabhängigen Land ca. 2000 erreicht. Mit einer materiellen und moralischen Unterstützung des Staates, darunter mit aktiven Teilnahme der Heydar Aliyev-Stiftung wurden in Aserbaidschan in den letzten 10 Jahren 417 Moscheen restauriert. Die Restaurierung von Moscheen erfolgte nicht nur innerhalb des Landes, sondern auch weit über die Grenzen unserer Heimat.
Wir akzeptieren keineswegs von einigen religiösen Figuren im Iran gegen unseren Staat, unseren Präsidenten, unser Volk gerichtete Verleumdungen, beleidigende Ausdrücke an die Adresse unseres Staatchefs, sowie die Verunglimpfung unserer Staatsattribute, verschiedene ultimative Warnungen, gegen unsere Staatlichkeit und Stablität gerichtete Handlungen, Bedrohungen unserer unabhängigen Politik, nehmen dies als Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten an. Diese Provokationshandlungen widersprechen islamischer Solidarität und Brüderlichkeit, verfolgen ein Ziel unsere Stablität einen Schaden zu zufügen.
Nachdem das Staatsoberhaupt angekündigt hatte, dass Aserbaidschan gegen das Nachbarland Iran nicht als Aufmarschgebiet verwendet wird, mußte solche diese Art von Aktionen und Aussagen nicht zugelassen werden.
Unser Staat und unsere Gesellschaft weisen die Erklärungen über
die ausgedachte Gay-Parade und andere damit zusammenhängende Fragen zurück, bezeichnet diese Aussagen als Mißgunst, Anfeindung Böswilligkeit und List.
Als in den aserbaidschanischen Städten Schuscha, Aghdam Hunderten von islamischen Gotteshäusern, Moscheen und heiligen Staaten zerstört und verunglimpft wurden, mehr als Million aserbaidschanische Moslems aus ihrer ursprünglichen Heimat vertrieben worden waren, wurden von den einflussreichsten Persönlichkeiten des religiösen Lebens von Iran keine Fatwas erteilt. Dieses Land setzt bisher seine materielle und moralische Unterstützung für Armenien konsequent fort.
Wir erklären nochmals, dass das aserbaidschanische Volk sich nie von List und Ränken beeinflussen lassen, auf dem Wege zur Unabhängigkeit des Landes alle Hindernisse überwinden wird. Wir raten religiöse Figuren Irans, grundlosen Verleumdungen und Beleidigungen ein Ende zu setzen, rufen sie dazu auf, unsere islamischen Werte zu respektieren.
Gott helfe uns!
Baku, den 11. Mai 2012