Globale Wohnungskrise beim WUF13 in Baku im Fokus
Baku, 20. Mai, AZERTAC
Im Rahmen des WUF13 in Baku hat eine Dialogsitzung zur globalen Wohnungskrise stattgefunden. Im Mittelpunkt standen Fragen bezahlbaren Wohnraums, nachhaltiger Stadtplanung und sozial inklusiver Entwicklung.
Die Exekutivdirektorin von UN-Habitat, Anacláudia Rossbach, erklärte, das Problem des Zugangs zu Wohnraum betreffe weltweit jeden dritten Menschen. Wohnraum sei eine globale systemische Herausforderung.
Die stellvertretende nationale Koordinatorin des WUF13, Gulschan Rzayeva, hob die Bedeutung integrierter Stadtplanung hervor und bezeichnete das aserbaidschanische Programm „Große Rückkehr“ als Beispiel für die Umsetzung der Prinzipien der Neuen Urbanen Agenda.
EU-Kommissar Dan Jørgensen erklärte in einer Videobotschaft, besonders junge Menschen litten unter der globalen Wohnungskrise.
Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, betonte, Wohnungsbaupolitik müsse stärker an Menschenrechten, Nachhaltigkeit und Inklusion ausgerichtet werden.