Jubiläumskonferenz des Verbandes aserbaidschanischer Mediziner in Augsburg
Augsburg, 1. November, AZERTAC
In Augsburg hat die fünfte Jubiläumskonferenz des Verbandes aserbaidschanischer Mediziner in Deutschland (AMD) stattgefunden. Mehr als 120 Ärzte, Wissenschaftler und Medizinstudierende aus verschiedenen Regionen Deutschlands nahmen daran teil.
Der AMD-Vorstandsvorsitzende, Turab Gasimov, zog in seiner Rede eine Bilanz der fünfjährigen Tätigkeit der Organisation und wünschte den Teilnehmern erfolgreiche Diskussionen.
Unter der Leitung von Umud Salimzade und Mina Mustafayeva befasste sich die Konferenz mit Themen wie der Integration junger Fachkräfte in das deutsche Gesundheitswesen, dem Vergleich medizinischer Systeme, den Vor- und Nachteilen vertraglicher Praxistätigkeit sowie dem Einsatz künstlicher Intelligenz in Diagnostik, Behandlung und Ausbildung.
Beiträge hielten unter anderem Leylan Mammadova zur Geschichte und zu den Zukunftsplänen des AMD, Professor Natig Hasanov zu seinem beruflichen Werdegang, Könul Mammadova zu Chancen der Vertragsarbeit sowie Seymur Karimli zum Management von Aortenaneurysmen.
In den anschließenden Podiumsdiskussionen unter Leitung von Elschan Aghayev („KI in der Medizin“) und Turab Gasimov („Medizinische Ausbildung international“) tauschten Experten Erfahrungen und Einschätzungen zu Ausbildung, Diagnostik, Therapie und ethischen Fragen aus.
Die Veranstaltung endete mit einem festlichen Abendprogramm und der jährlichen Mitgliederversammlung des AMD.
Der 2019 gegründete Verband ist die erste Organisation aserbaidschanischer Ärzte in Deutschland und setzt sich für berufliche Integration, fachlichen Austausch und Gemeinschaftspflege ein.
Elvin Movsum
AZERTAC-Sonderkorrespondent