Panel beim WUF13: Ohne Frieden mit der Natur keine nachhaltigen Städte
Baku, 17. Mai, AZERTAC
Im Rahmen der 13. Sitzung des UN-Weltstädteforums (WUF13) ist in Baku ein Panel zum Thema „Wohnraum für ökologisch nachhaltige und widerstandsfähige Stadtentwicklung“ veranstaltet worden.
Die Teilnehmer betonten, dass nachhaltige Städte nicht möglich seien, wenn der Mensch „Krieg gegen die Natur“ führe. Andernfalls würden sich die Folgen des Klimawandels weiter verschärfen.
An der Diskussion nahmen unter anderem die UN-Sondergesandte für Wasser Retno L. P. Marsudi, die französische Botschafterin in Aserbaidschan Sophie Lagoutte sowie Vertreter aus Gambia, Tuvalu, Guyana und der Slowakei teil.
Hervorgehoben wurde die Bedeutung sozial gerechter und langfristig angelegter Wohnungspolitik, einer nachhaltigen Stadtplanung sowie eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen. Zudem erklärten die Redner, eine gerechte und strategische Bodenpolitik sei eine der Grundvoraussetzungen für nachhaltige Stadtentwicklung.