Presseerklärung der Botschaft der Republik Aserbaidschan in der BRD
Baku, den 30. April (AZERTAG). Am 30.April wurde eine Presseerklärung der Botschaft der Republik Aserbaidschan in der Bundes Republik Deutschland verbreitet. AZERTAG stellt diese Erklärung ihren Lesern vor. In der Presserklärung heißt es:
Die deutsche Botschaft in Baku hat vor kurzem ihre Stellung zu der kritischen Berichterstattung der aserbaidschanischen Zeitung „Yeni Azerbaijan“ (Neues Aserbaidschan) über die von einigen Kreisen in Deutschland gegen Aserbaidschan durchgeführte Kampagne genommen.
Diese Reaktion der deutschen Botschaft löst Erstaunen aus. Zunächst ist die Presse in Aserbaidschan, wie in Deutschland frei. Das bedeutet, dass die Regierung keine Befugnisse hat, auf die Medien Einfluss auszuüben. Seit einiger Zeit, gleich nach dem Sieg Aserbaidschans im Eurovision Song Contest wird eine systematische Kampagne gegen Aserbaidschan geführt. Dies ist bedauerlich, dass an dieser Kampagne auch der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe Markus Löning, der deutsche Abgeordnete im Europarat Christoph Strässer, ebenso einige weitere Abgeordnete des Deutschen Bundestages aktiv teilgenommen haben und derzeit auch daran aktiv beteiligt sind. Die deutschen Medien, wie „Spiegel“ und „ARD“ gewähren ebenfalls ihre Unterstützung für diese Kampagne.
Der Inhalt der während der Kampagne verbreiteten Materialien zeigt klar, dass einige Kreise in Deutschland vorhaben, dem Image Aserbaidschans einen Schaden zuzufügen.
Aber dennoch sind wir der Ansicht, dass diese Kampagne voll von Verleumdungen und Täuschungen an der Beziehung des deutschen Volkes zu Aserbaidschan nichts verändern kann. Diejenigen, die diese Kampagne durchführen, können ihr Ziel nicht erreichen, um den seit Jahren ausgeprägten Freundschaftsbeziehungen und der Kooperation zwischen Aserbaidschan und Deutschland einen Schaden zu zufügen.