Prozess gegen Ruben Vardanyan wird am 30. Dezember fortgesetzt
Baku, 26. Dezember, AZERTAC
Die für den 26. Dezember angesetzte Gerichtsverhandlung im Strafverfahren gegen den armenischen Staatsbürger Ruben Vardanyan, der nach Artikeln des Strafgesetzbuches der Republik Aserbaidschan wegen Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen sowie Terrorismus, Terrorismusfinanzierung und weiterer schwerer Straftaten angeklagt ist, wurde vertagt.
Grund dafür ist, dass der Verteidiger des Angeklagten, Emil Babischov, beim Gericht einen Antrag gestellt und aufgrund gesundheitlicher Probleme um die Vertagung der Verhandlung gebeten hat.
Das Gericht hat dem Antrag des Anwalts stattgegeben.
Die nächste Gerichtssitzung ist für den 30. Dezember angesetzt.
Dem armenischen Staatsbürger Ruben Vardanyan werden zahlreiche schwere Verbrechen vorgeworfen, darunter Kriegsverbrechen, Terrorismus und vorsätzliche Tötung. Zu den zentralen Anklagepunkten gehören die Planung und Durchführung eines Angriffskrieges, Zwangsumsiedlung und Verfolgung von Zivilisten, Entführung und Freiheitsberaubung sowie Folter und Söldnertätigkeit. Darüber hinaus wird ihm die vorsätzliche Tötung in mehreren Fällen sowie versuchter Mord vorgeworfen. Weitere Anklagen betreffen illegale wirtschaftliche Aktivitäten, Terrorismus und dessen Finanzierung, Gründung krimineller und bewaffneter Gruppen sowie illegale Waffen- und Sprengstofflagerung. Auch das Überqueren der aserbaidschanischen Grenze ohne Genehmigung und Handlungen, die die Luftsicherheit gefährden, gehören zu den Vorwürfen.