30. April - Internationaler Tag des Jazz
Baku, 30. April, AZERTAC
Der Internationaler Tag des Jazz wird jährlich am 30. April gefeiert. Die 36. Generalkonferenz der UNESCO hatte ihn im November 2011 ausgerufen, um an die künstlerische Bedeutung des Jazz, seine Wurzeln und seine weltweiten Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung zu erinnern. 2025 wurde Abu Dhabi als globale Gastgeberstadt ausgewählt. Die von der UNESCO und dem Herbie Hancock Institute of Jazz organisierte diesjährige Veranstaltung umfasst Aktivitäten an großen Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Krankenhäusern, Seniorenzentren, Kinderbibliotheken und Schulen sowie besondere Aufführungen, die die Integration des Jazz mit traditionellen Instrumenten wie Oud oder Qanoon hervorheben und den anhaltenden Dialog zwischen Jazz und lokalen kulturellen Ausdrucksformen zeigen. Der Aktionstag fällt auch mit dem Kulturgipfel Abu Dhabi zusammen, einem globalen, jährlichen Treffen, das ein Kollektiv von kreativen Denkerinnen, Entscheidungsträgerinnen, Künstlerinnen, Designern, Designerinnen, Changemakerinnen und Führungskräften aus der Kultur- und Kreativbranche zusammenbringt und Panels und Gespräche mit Herbie Hancock und anderen renommierten Künstlerinnen umfasst. Das All-Star Global Concert aus der Etihad Arena wird ab 22 Uhr über YouTube, Facebook, die Vereinten Nationen und die UNESCO an Millionen von Zuschauerinnen weltweit übertragen. Es präsentiert Jazz-, Blues-, Klassik- und Hip-Hop-Künstlerinnen aus der ganzen Welt wie Dee Dee Bridgewater, Terri Lyne Carrington, Ruthie Foster, Tia Fuller, Linda May Han Oh, Dianne Reeves, Varijashree Venugopal (Indien), Elham Al Marzooqi (VAE) u.v.m. In den FAQs finden sich leider keine Infos zur Nachhaltigkeit der Events, es darf aber bezweifelt werden, dass dieses Event klimafreundlich ausgerichtet ist.
Herausragende Künstler im Jazz - Die Bandbreite der herausragenden Künstler im Jazz ist derart riesengroß, dass eine Aufzählung der einflussreichsten Musiker per se nur so löchrig und lückenhaft wie ein Schweizer Käse sein kann. Die nicht genannten Jazzer mögen das bitte verzeihen. Zu den besten Gitarristen in der Geschichte des Jazz gehören etwa Charlie Christian, Django Reinhardt und Wes Montgomery, aber auch John McLaughlin, Pat Metheny und Al Di Meola. Bei den Trompetern erinnern wir uns an Heroes wie Dizzy Gillespie als den Mann mit der „gebogenen Trompete“, das innovative Jazzgenie Miles Davis und selbstverständlich „Satchmo“ Louis Armstrong und den virtuosen Chet Baker. Pianist Count Basie wurde als Vorreiter der Comping-Technik der „Graf des Swing genannt. Und der Jazz-Day Organisator Herbie Hancock ist eine wahre Ikone der modernen Musik. Charlie Parker am Saxophon, Ella Fitzgerald mit ihrer genialen Stimme: Es gab und gibt so endlos viele, die einfach nur Bewunderung verdient haben.