OFFIZIELLE NEWS


Rede von Präsident Ilham Aliyev anlässlich des Novruz-Festes VIDEO

Baku, 20. März, AZERTAC

Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, First Lady Mehriban Aliyeva und ihre Töchter Leyla Aliyeva zündeten ein Novruz-Feuer im Flachland Dschidir Düsü in der Stadt Schuscha an.

Dann appellierte das Staatsoberhaupt an die Nation. AZERTAC präsentiert seine Rede in voller Länge:

- Liebe Schwestern und Brüder, ich gratuliere euch allen herzlich zum Frühlingsfest Novruz! Ich wünsche dem ganzen aserbaidschanischen Volk Gesundheit und Glück!

Dieses Jahr feiern wir Novruz Bayram in der Stadt Schuscha, im Dschidir Düsü. Dies ist ein historisches Ereignis. Seit 2004, jedes Mal, wenn ich der aserbaidschanischen Bevölkerung zum Novruz Bayram gratulierte, sagte ich in meinen Reden an die Nation, dass wir in unsere Heimatländer zurückkehren werden. Ich sagte, dass wir die territoriale Integrität unseres Landes wiederherstellen werden. Ich sagte, dass wir nach der Befreiung unserer Gebiete Novruz in Karabach feiern würden, und dieser Augenblick ist gekommen. Heute feiern wir Novruz in unserer alten Stadt Schuscha, der Kulturhauptstadt Aserbaidschans. Dies ist ein historisches Ereignis. Das ist ein großes Glück. Gott erhörte Gebete des aserbaidschanischen Volkes. Jedes Jahr, am Vorabend des Novruz-Festes dachten wir uns wahrscheinlich alle, sagten einander: Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr Novruz in Karabach, in Schuscha feiern werden, und dieser Tag ist gekommen. Nach Verlauf von 28 Jahren kehrten wir nach Schuscha zurück. Wir feiern Novruz im Dschidir Düsü, wir haben die historische Gerechtigkeit wiederhergestellt. Am 8. November sagte ich, als ich dem aserbaidschanischen Volk eine frohe Nachricht von der Befreiung von Schuscha brachte: "Schuscha, du bist frei!" Heute feiern wir unseren Nationalfeiertag - Novruz im von der Besatzung befreien Schuscha. Schuscha lag 28 Jahre lang unter Besatzung. Während der 28 Jahre wurde es vom verhassten Feind zerstört. Das historische Ansicht von Schuscha wurde zerstört. Der Feind wollte Schuscha armenisieren. Er wollte das Erbe des aserbaidschanischen Volkes in Schuscha aus Gedächtnis löschen. Aber es gelang ihm nicht. Das stimmt schon, Schuscha wurde zerstört, unsere historischen Denkmäler in Schuscha wurden vom verhassten Feind zerstört. Aber Schuscha beugte sich nicht und bewahrte sich seine Würde. Der Feind konnte seinen Stolz nicht beugen. Schuscha konnte den nationalen Geist Aserbaidschans schützen, und heute sehen wir es, erleben es erneut. Schuscha konnte den Geist des aserbaidschanischen Volkes schützen und wartete auf uns. Wir mussten kommen und wir kamen. Aber wir mussten Kraft sammeln, um hierher zu kommen, wir mussten Vorbereitungen treffen, um Schuscha zu befreien.

Vorbereitungen mussten getroffen werden und wurden in allen Richtungen getroffen. Wir mussten unser Land entwickeln. Wir mussten die aserbaidschanische Einheit sichern. Im Grunde genommen war es nach dem Bürgerkrieg keine leichte Aufgabe für das Land, für das Volk. Die seit dem Bürgerkrieg bis heute im Land laufenden Prozesse haben unser Volk für eine gemeinsame Idee, für eine gemeinsame Sache, für die Befreiung unseres Landes vereint. Wir konnten diese nationale Einheit und nationale Solidarität sichern. Ohne diese würde kein Sieg errungen. Wir mussten die Wahrheiten über den Karabach-Konflikt auf internationaler Ebene an die Weltgemeinschaft vermitteln, und wir konnten dies tun. Wir führten eine aktive Arbeit im Rahmen internationaler Organisationen und konnten wichtige Entscheidungen treffen, die unsere Interessen widerspiegeln, die Wahrheit widerspiegeln, das Völkerrecht widerspiegeln und darauf basieren. Wir konnten Rechtsgrundlagen für unseren Sieg, für die Wiederherstellung der Gerechtigkeit schaffen. Wir mussten uns auch wirtschaftlich entwickeln, und es gelang uns. Vielleicht hat sich kein anderes Land in den letzten Jahren so schnell entwickelt wie Aserbaidschan. Wir mussten auch militärische Kräfte sammeln, und diese Richtung war immer eine Priorität. Es ist kein Zufall, dass während meiner Präsidentschaft die Militärausgaben immer im Vordergrund standen, und ich habe dies gesagt, wir haben erklärt, dass wir unsere Militärausgaben weiter erhöhen müssen. Wir müssen uns auf den Krieg vorbereiten, wir bereiten uns vor. Ich sagte der ganzen Welt immer offen und sagte, wenn der Feind unser Land nicht freiwillig verlassen würde, dann würden wir den Feind vertreiben, und so geschah es.

Wir haben eine starke, professionelle und heldenhafte Armee aufgebaut. Unsere Soldaten verdienen hohes Lob. Wir haben Kriegsopfer zu beklagen. Gott sei den Seelen von allen unseren Märtyrern gnädig! Gott schenke ihren Verwandten Geduld! Wir haben Schuscha befreit, indem wir Blut vergossen haben. Es gab schwere Kämpfe um Schuscha. Sterbliche Leiber von Okkupanten waren längs des Latschin-Korridors verstreut, und Hunderte, vielleicht Tausende von Okkupanten wurden bei den Gefechten um Schuscha getötet. Unsere Soldaten kamen mit leichten Waffen nach Schuscha, kletterten auf steile Felsen, überquerten Schluchten und Hügel, Khojavend Wälder und Wege. Wir kämpften mit leichten Waffen, Pistolen und Bajonetten. Aber hier wurden Kanonen und Panzer gegen uns eingesetzt. Aber der Feind sah unsere Stärke, sah unseren Willen, sah unseren nationalen Geist und wurde besiegt. Die Befreiung von Schuscha ist ein besonderes Ereignis im Vaterländischen Krieg. Wir hatten die Befreiung von Schuscha zum Ziel und strebten zu diesem Ziel zu.

Die Stationierung von aserbaidschanischen Truppen in allen befreiten Gebieten vor der Einnahme von Schuscha bedingte auch die Befreiung von Schuscha. Region Dschäbrayil, Sugovuschan, Hadrut, der größte Teil der Chodschawänd Region, Sängilan, Füsuli, Region Gubadli, südlicher Teil der Region Latschin, Kelbadschar, Murovdagh und dann Schuscha. Während des Krieges wurden mehr als 300 Dörfer und Städte befreit, der Feind musste niederknien, kapitulierte und unterzeichnete am 10. November eine Kapitulationsurkunde.

Ich sagte noch seit den ersten Kriegstagen, dass sie anfangen sollten, sich zurückzuziehen, uns einen Zeitplan für den Rückzug zu geben.

Dann sind wir bereit, den Krieg zu beenden. Ich hielt wieder mein Wort. Die Kampfhandlungen wurden eingestellt, sobald dieser Abzugstermin festgesetzt und eine Kapitulationsurkunde unterzeichnet wurden. Wir kehrten auch in die Regionen Aghdam, Kelbadschar und Latschin zurück, ohne einen einzigen Schuss abgefeuert oder Verluste zu erlitten zu haben. Damit haben wir unsere territoriale Integrität wiederhergestellt. Ich wiederhole, wir mussten uns vorbereiten, Schuscha wartete auf uns. Aber wir mussten dieses Problem ein für alle Mal lösen. In den letzten Jahren habe ich in meinen Reden und Interviews wiederholt gesagt, dass das Problem seine endgültige, vollständige Lösung finden muss. Das aserbaidschanische Volk versteht es wahrscheinlich sehr gut, was das bedeute. Ich sagte, dass alles rechtszeitig erledigt werden sollte. Ich weiß was, wann und wie es gemacht werden soll. Für mich gab es nie eine wichtigere Aufgabe als die Befreiung von unseren armenisch besetzten Gebieten. Ich habe meine gesamte Präsidentschaft diesem Thema gewidmet. Hinter jeder Entscheidung steckte dieses Ziel - ob dieser Schritt uns dem Sieg näherbringen wird oder nicht. Ich sagte, dass jeder von uns jeden Tag dem Sieg näherbringen muss. Ich habe Reden, sie bleiben in der Geschichte. Jeder von uns sollte jeden Tag den Sieg näherbringen. Wir näherten uns, bereiteten uns vor, kamen, besiegten und zerstörten den Feind. Wir kamen schon, wir sind schon hier. Als Oberbefehlshaber der Siegesarmee stehe ich jetzt hier auf dem uralten aserbaidschanischen Boden, und niemand kann uns mehr zum Verlassen unserer Heimat zwingen. Schuscha ist unsere uralte Stadt. Egal wie viel armenische Propagandisten, falsche Wissenschaftler, betrügerische Politiker und internationale Kreise sagen, es gibt eine Geschichte. Panahali Khan legte den Grundstein der Stadt Schuscha und baute Schuscha, und wir haben Schuscha von der Besatzung befreit und sie wieder in den Besitz unseres Volkes, unseres Staates, gebracht.

Schuscha ist eine alte aserbaidschanische Stadt, das war schon immer so. Egal wie hart der verhasste Feind in den letzten 28 Jahren gearbeitet hat. Aber er konnte Stolz des aserbaidschanischen Volkes nicht beugen, die Ansicht von Schuscha nicht ändern. Das stimmt schon, Häuser wurden hier abgerissen, historische Denkmäler, Moscheen wurden zerstört und mehrere hässliche Gebäude wurden gebaut. Faktisch wurden hier keine Bauarbeiten durchgeführt. In diesen Chruschtschowka Bauten aus der Sowjetzeit lebten jedoch etwa 2.000 Armenier, die meisten von ihnen waren Soldaten und ihre Familien. Wenn es eine armenische Stadt war, warum sind dann keine Armenier hierhergekommen und haben dort gelebt? Weil die Armenier hier keine Geschichte haben. Warum herrschen hier katastrophale Zustände, wenn es eine armenische Stadt ist. Warum haben sie Schuscha geplündert, warum haben sie es 28 Jahre lang nicht wiederhergestellt? Wo sind ihre Wohltäter? Sie sagten, dass die Philanthropen es getan haben, sie haben es getan, sie haben dort Geld gegeben, sie haben hier Geld gegeben.

Sie liefen jedes Jahr Marathons und sammelten zig Millionen Dollar. Es ist jetzt bekannt, dass diese Gelder in die Taschen der ehemaligen Führung flossen. Ich besuche oft die befreiten Gebiete. Das Elend hier ist wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt. Was haben Sie gemacht? Das war eine glatte Lüge, falsch. Sie verfälschten die Geschichte eben so wie die Realität. Ihre Netzwerke arbeiten in verschiedenen Hauptstädten auf der ganzen Welt und vermitteln falsche Informationen, binden eine Lüge auf. Dann wird über diese falschen Informationen und Lügen diskutiert. Sie erzählen, schreiben immer Unwahres.

Wir werden Schuscha wiederherstellen, wir werden es unbedingt wiederaufbauen. Die Restaurierungsarbeiten haben bereits begonnen. Bei meinem Besuch in der Stadt Schuscha mache ich mich hier mit der Ausführung der von mir erteilten Aufträge vertraut. Wir werden nicht nur Schuscha, sondern alle befreiten Gebiete wiederherstellen. Die Bauarbeiten haben begonnen, Infrastrukturprojekte wurden gestartet. Der zugefügte Schaden wird bewertet, die Hauptpläne der Stadt werden ausgearbeitet. Zunächst wird der Hauptplan der Stadt Aghdam und der gesamten Region Aghdam erstellt, dessen erste Version mir bereits vorgelegt wurde. Jetzt wird daran gearbeitet. Dieses Konzept sollte bald genehmigt werden. Erst danach beginnen die Restaurierungsarbeiten in allen befreiten Gebieten. Armenier haben unsere Gebiete im Laufe von 30 Jahren zerstört. Und wir werden diese Gebiete wiederherstellen, weil wir, das aserbaidschanische Volk die Besitzer dieser Gebiete sind.

In Schuscha erkennt man die Größe des aserbaidschanischen Volkes. Wir versöhnten uns mit der Niederlage im Ersten Karabach-Krieg nicht. Die Leader des AXC-Musavat-Duos, die uns betrogen haben, wurden der verdienten Strafe nicht zugeführt. Sie verdienen jedoch jede Strafe. Wir haben uns nicht mit dieser Situation versöhnt, und ich habe wiederholt gesagt, dass sich das aserbaidschanische Volk niemals mit dieser Lage versöhnen wird. Eine zielgerichtete Politik wurde in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Militär und Moral verfolgt, um die junge Generation zu erziehen, und eine so junge Generation wuchs auf, die ihr Leben für das Vaterland hingab. Eine junge Generation wuchs auf, die unsere Gebiete auf Kosten ihres Lebens aus der feindlichen Besatzung befreite. Vertreter aller Generationen nahmen am Krieg teil. Sie haben wahres Heldentum vollbracht. Aber jeder sollte wissen, dass die Hauptaufgabe von denjenigen jungen Menschen erfüllt wurde, die während meiner Präsidentschaft 2003 aufgewachsen sind. Zuallererst sind wir ihnen, dem ganzen aserbaidschanischen Volk zu Dank verpflichtet. Jeder Bürger hat seinen gewissen Beitrag zu diesem Sieg geleistet, und alle Faktoren haben den Ausgang dieses Kriegs bestimmt.

Unser Krieg - der Zweite Karabach-Krieg - wird heute an den Militärschulen der weltweit führenden Länder studiert. Wir haben den Krieg des 21. Jahrhunderts geführt, wir haben den Feind zerstört. Es gibt keine armenische Armee, wir haben sie zerstört. Während Novruz heute im Dschidir Düsü gefeiert wird, sage ich mit Stolz: "Schuscha, du bist frei!", "Schuscha ist Aserbaidschan!", "Karabach ist Aserbaidschan!"

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn durch drücken der Tasten ctrl+enter und senden Sie ihn uns