Aktuelle Zahlen zur Coronavirus- Pandemie
Baku, 17. März, AZERTAC
Die Zahl von Corona-Infizierten steigt weltweit. Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 wurde im Dezember erstmals in China entdeckt und hat sich seitdem über den Globus verbreitet.
Mehr als 79.000 MensSpanien hat bei den Coronavirus-Fallzahlen Südkorea überholt und nun die viertmeisten Infektionsfälle aller Länder weltweit. Die Zahl stieg innerhalb von 24 Stunden um etwa 1000. Am Dienstag liegt sie bei fast 10.000. Die Anzahl der Todesopfer erreichte 342. Eine vollständige Ausgehsperre könnte der nächste Schritt sein, sagte der Minister Fernando Grande Marlaska. Auch eine Schließung der Grenzen wird in Erwägung gezogen.
Die EU schließt alle ihre Außengrenzen ab Dienstagmittag. Diese Maßnahme solle für 30 Tage gelten, sagte der Frankreichs Präsident Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache. “Alle Reisen zwischen nicht-europäischen Ländern und der Europäischen Union werden für 30 Tage ausgesetzt.“
Außerdem verhängte Frankreichs Präsident eine Ausgangssperre für sein Land. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch verlassen, um einzukaufen oder zum Arzt oder zur Arbeit zu gehen, sagte Macron. “Wir sind im Krieg“. Die Zahl der Toten durch die Epidemie stieg in Frankreich auf 148.chen sollen wieder gesund sein.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Ausbruch des Corona-Erregers inzwischen als Pandemie ein. Das Ausmaß der neuen Erkrankungen und der neuen Todesfälle in den vergangenen zwei Wochen weltweit habe zu dieser Entscheidung geführt, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Eine Pandemie ist laut WHO ein weltweiter Ausbruch einer neuen Krankheit.
Inzwischen sind in 148 Ländern Erkrankungen von Covid-19 erfasst worden. Nach Angaben des Centers for Systems Science and Engineering (CSSE) an der John Hopkins University, das die Daten von WHO, CDC und anderer Quellen auswertet, sind insgesamt inzwischen über 183.000 Menschen mit dem Erreger infiziert. Mehr als 7100 Menschen sind demnach inzwischen an dem Virus gestorben.
Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass es für Coronavirus-Betroffene bereits in Kürze neue Behandlungsmöglichkeiten geben wird. Es liefen viele Studien, in China insbesondere, wo Medikamente zur Behandlung experimentell getestet würden. Es werde sicherlich in wenigen Monaten erste Impfstoffe geben, die aber zunächst umfangreich getestet werden müssten.