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WISSENSCHAFT UND BILDUNG

Archäologen entdecken ältesten Maya-Kalender

Baku, den 11. Mai (AZERTAG). Jahrhunderte bevor die Maya astronomische Berechnungen in Schriftstücken niederlegten, zählten sie schon - an Wänden. In Guatemala haben Archäologen den bislang ältesten Maya-Kalender entdeckt. Er entstand im 9. Jahrhundert. Den Weltuntergang sagen die Zahlenreihen aber nicht voraus.

Die astronomischen Berechnungen der Maya sind weltberühmt - leider im Wesentlichen durch das Missverständnis, dass sie den nahen Weltuntergang am 21. Dezember 2012 vorhersagen.

Archäologen beteuern immer wieder, dass die überlieferten Texte der Maya dies nicht hergeben. Unbestritten ist dagegen das profunde Wissen der mittelamerikanischen Hochkultur in Bezug auf astronomische Berechnungen. In der bekanntesten Maya-Schrift, dem sogenannten Dresdner Kodex, finden sich die verschiedenen kürzeren und längeren Zyklen, in die die Maya die Zeit einteilten, um unter anderem Mondfinsternisse vorhersagen zu können.

Nun haben Forscher den bislang ältesten Maya-Kalender entdeckt: an den Wänden und der Decke eines Raumes, den sie bei der Ausgrabungsstätte Xultun in Guatemala freilegten. Er stammt aus dem frühen 9. Jahrhundert. Xultun war eine gut 30 Quadratkilometer umfassende Siedlung, in der zur Blütezeit wohl Zehntausende Maya wohnten.

In dem nun erforschten Zimmer finden sich neben mehreren Wandbildern von Personen auch Zahlenreihen, wie die Archäologen um William Saturno von der Boston University (US-Bundesstaat Massachusetts) im Wissenschaftsmagazin „Science“ berichten. Eine Wand sei völlig bedeckt mit schwarzen und roten Zeichen. Sie deuten auf verschiedene Zeiteinheiten hin, mit denen die Maya rechneten, wie dem Mond-Semester von 177 beziehungsweise 178 Tagen (sechsmal 29,53 Tage). Drei der vier Wände sind bemalt und beschrieben.

Die Zeichnungen lassen sich anhand des Textes auf die Jahre 813/814 datieren, sie entstanden also in der sogenannten klassischen Periode. Der Dresdner Kodex ist ebenso wie andere erhaltene Schriftstücke deutlich jünger. Er wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts angefertigt.

Saturno und seine Kollegen vermuten, dass es sich um das Arbeitszimmer eines Schreibers handelte. Eine der Figuren auf den Wandbildern, in Orangetönen gemalt, hält einen Stift. Bezeichnet werde sie als „Jüngerer Bruder Obsidian“, ein Titel, der sich nur selten in Texten der Maya finde. Möglicherweise war der Schreiber der Sohn oder ein jüngerer Bruder des Königs. Der Herrscher ist ebenfalls abgebildet. „Das Porträt des Königs legt nahe, dass eine Beziehung zwischen dem Bewohner dieses Zimmers und der königlichen Familie existierte“, wird Saturno in einer Mitteilung der National Geographic Society zitiert, die die Ausgrabung mitfinanziert hat.

Die Ausmaße des Arbeitszimmers waren indes bescheiden: Rund 1,80 Mal zwei Meter breit und drei Meter hoch ist der Raum, in der Mitte stand wohl eine große Bank.

Es sehe so aus, als hätten die Maya die Wand als Tafel benutzt, meint Saturno. „Es ist wie in der Serie 'Big Bang Theory' - sie stehen vor einem mathematischen Problem und schreiben es einfach an die Wand.“

Es sei sehr überraschend, dass die Zeichnungen derart gut erhalten sind, betont Saturno in einem Gespräch mit der US-Akademie der Wissenschaften (AAAS). Der Raum liege sehr dicht unter der Oberfläche, die Archäologen hatten daher zuerst vermutet, dass alles verwittert sei. Doch die Maya hatten den Raum durch die Tür vollständig mit Baumaterial gefüllt, sich also quasi selbst ausgeschlossen. Deshalb sei das gesamte Zimmer in so einem guten Zustand.

Ein Teil der Schrift sei aber nicht mehr zu entziffern, denn leider waren die Forscher nicht die ersten, die in jüngster Zeit in das Zimmer vorgedrungen sind. Plünderer hatten es zuvor auf der Suche nach Preziosen geöffnet, die sie hier jedoch vergeblich suchten. Denn der wahre Schatz des Raumes besteht nicht aus Edelmetall, sondern aus Farbe - und ist die Wände eingraviert.

 

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