UN-Habitat würdigt Aserbaidschans Umgang mit extremen Wetterereignissen VIDEO
Baku, 20. Mai, AZERTAC
„Derzeit haben weltweit mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser“, sagte Anacláudia Rossbach, Exekutivdirektorin des UN-Programms für menschliche Siedlungen (UN-Habitat), bei einer Sitzung im Rahmen des WUF13.
Die Folgen des Klimawandels machten Fragen des Wohnungsbaus und der Stadtplanung noch dringlicher, betonte sie.
„Aserbaidschan hat während der starken Regenfälle vor wenigen Tagen schnelle Reaktionsfähigkeit und gute Vorbereitung auf extreme Wetterereignisse gezeigt. Die Niederschlagsmengen lagen über dem Normalwert. Dennoch konnten wir beobachten, wie das Gastgeberland die Situation wirksam bewältigte“, sagte Rossbach.
Zugleich verwies sie darauf, dass Millionen Menschen weltweit weiterhin keinen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser und Strom hätten.
Die Exekutivdirektorin erklärte zudem, dass diese Fragen auch in die Halbzeitbewertung der „ Neue Urbane Agenda“ einfließen würden. Die internationale Gemeinschaft habe bei der Bewältigung der Probleme informeller Siedlungen bislang noch keine ausreichenden Fortschritte erzielt.