GUS: Belarus schlägt Schutzmaßnahmen und Unterstützung der Wirtschaft vor
Baku, 14. Mai, AZERTAC
Belarus schlägt vor, Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Menschen und Unterstützung der Stabilität der Wirtschaft angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in der GUS zu ergreifen, wie es der Fall in der EAWU war. Das erklärte der belarussische Außenminister Wladimir Makej in der Sitzung des GUS-Außenministerrates, die heute in Form einer Videokonferenz stattfand.
"Wir erwarten, dass das GUS-Exekutivkomitee, das über vieljährige Erfahrungen bei der Koordinierung der Arbeit der zuständigen Gemeinschaftsbehörden und solide professionelle Arbeitskräfte verfügt, praktische Initiativen zur Aufnahme der Zusammenarbeit zwischen Parteien zur Verfügung stellt. Ich denke, dass wir unsere Bemühungen bei der Schaffung von Virostatika und Vakzinen, Aufnahme ihrer Massenproduktion vereinigen, störungsfreie Arbeit der Transport- und Güterbeförderungen sowohl in der Gemeinschaft, als auch zu Transitzwecken gewährleisten müssen", unterstrich der Minister.
Er machte darauf aufmerksam, dass die Eurasische Wirtschaftsunion bereits Maßnahmen zum Schutz von Menschen und Unterstützung der Wirtschaft vorlegte. Die EAWU-Staatschefs haben im Anschluss an die Videokonferenz am 14. April eine gemeinsame Erklärung angenommen. Das Dokument besagt, dass die Bekämpfung der Pandemie zum Abbruch von Kooperationskontakten, Stilllegung des internationalen Handels, Einstellung der Investitionstätigkeit nicht führen darf.
"Ich vermute, dass diese Thesen in vollem Umfang auch in Bezug auf die Zusammenarbeit der GUS-Mitgliedsstaaten aktuell sind", sagte Wladimir Makej. Ihm zufolge ist es zweckmäßig, über die Maßnahmen zur Stärkung der Selbstständigkeit der GUS-Region nachzudenken. Insbesondere betrifft es den AIK-Bereich, lebenswichtige Güter und medizinische Waren.