Präsident Ilham Aliyev empfängt Generaldirektorin von UN-Büro in Genf AKTUALISIERT VIDEO
Baku, 6. Juli, AZERTAC
Der Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat am Donnerstag, dem 6. Juli die Generaldirektorin des Büros der Vereinten Nationen in Genf, Tatiana Valovaya, zum Gespräch empfangen, wie AZERTAC mitteilte.
Tatiana Valovaya äußerte sich zufrieden über ihre Teilnahme am Ministertreffen des Koordinierungsbüros der Bewegung der Blockfreien Staaten und gratulierte Präsident Ilham Aliyev zum erfolgreichen Vorsitz Aserbaidschans in der Blockfreien Bewegung. Sie begrüßte die erfolgreiche Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen dem Büro der Vereinten Nationen in Genf, den UN-Sonderorganisationen in Genf und Aserbaidschan.
Generaldirektorin würdigte die Unterstützung Aserbaidschans für die Entwicklung der UN-Initiative “Frauen und nachhaltige Entwicklungsziele“ und bezeichnete die Initiative „Festlegung eines neuen Ziels für nachhaltige Entwicklung und humanitäre Minenräumung“, die von Präsident Ilham Aliyev vorgebracht wurde. Sie sagte, es sei möglich, dieses Thema gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten im Rahmen der UN Gespräche zu erörtern.
Das aserbaidschanische Staatsoberhaupt sagte, dass Aserbaidschan in seinem Vorsitz in der Blockfreien Bewegung großen Wert auf die Institutionalisierung der Bewegung legt und dem Multilateralismus große Bedeutung beimisst. Der aserbaidschanische Staatschef hob die von Aserbaidschan geleisteten Arbeiten an der Institutionalisierung der Bewegung und die Initiativen des Landes für die Gründung des Parlamentarischen Netzwerks und der Jugendorganisation hervor. Präsident Ilham Aliyev betonte, dass Aserbaidschan die Schaffung einer Frauenplattform der Blockfreien Bewegung initiiert habe.
Das Staatsoberhaupt machte darauf aufmerksam, dass Aserbaidschan in den von der armenischen Besatzung befreiten Gebieten mit der Minenverseuchung konfrontiert sei, und betonte, es sei wichtig, die Minenräumung auch als Ziel für nachhaltige Entwicklung zu verankern.
Präsident Ilham Aliyev sagte, Aserbaidschan habe die Gründung einer gleichgesinnten Gruppe der von Minen betroffenen Länder der Blockfreien Bewegung initiiert und sagte, das Land nutze moderne Technologien effektiv bei der humanitären Minenräumung. Der aserbaidschanische Staatschef betonte, dass seit dem 10. November 2020 über 300 Aserbaidschaner durch Landminen getötet und schwer verletzt worden seien.
Bei dem Treffen wurde die Wichtigkeit der Erhöhung der Zahl der im UN-System arbeitenden aserbaidschanischen Bürger angesprochen.