Deutsch-aserbaidschanische Archäologen diskutieren neue Erkenntnisse zur Frühgeschichte Karabachs
Baku, 11. Oktober, AZERTAC
Im Archäologie- und Anthropologie-Institut der Nationalen Akademie der Wissenschaften Aserbaidschans (ANAS) in Baku fand ein wissenschaftliches Seminar zum Thema „Die Karabach-Ebene im 4.–3. Jahrtausend v. Chr.: neue Perspektiven“ statt.
Im Mittelpunkt standen Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts zwischen dem Archäologischen Institut Aserbaidschans und dem Deutschen Archäologischen Institut in Berlin.
Im Rahmen des Projekts wurden archäologische Stätten der chalkolithischen Kultur Leylatepe, Sarjali-2 (Bezirk Aghdam) und Janavartapa (Bezirk Aghjabadi).
Die Kooperationspartner, darunter Dozent Khagani Almammadov und und Dr. Mark Iserlis, stellten neue Funde und Analysen aus der Region vor, darunter Keramik, Gräber und seltene Objekte wie Tonplomben (Kretula), die auf frühe Handels- und Verwaltungssysteme hinweisen.
Anschließend beantworteten Khagani Almammadov und Mark Iserlis die Fragen der Seminarteilnehmer.
Solche Forschungen stärken die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Deutschland und liefern bedeutende Beiträge zur Erforschung der chalkolithischen Kulturen im Südkaukasus.