Paprika – reich an Vitamin C und weiteren Inhaltsstoffen
Baku, 24. August, AZERTAC
Als lebergesunde Gemüse gelten Salatsorten aller Art, Paprika, Rote Bete, Möhren, Gurke, Kürbis, Tomate, Fenchel, Erbsen, Aubergine, Pastinake, Artischocken, Spinat und Zucchini. Aber auch Kohlarten, Radieschen, Spargel, Sauerkraut sowie Pilze dürfen auf den Teller.
Auch Paprika gilt allgemein als sehr gesund – doch die Farbe soll einen Unterschied im Nährstoffgehalt aufzeigen. Demnach wäre rote Paprika gesünder als gelbe und grüne.
"Rote Paprika haben am längsten Zeit zu reifen und enthalten deshalb mehr Vitamin C und Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A", so die Experten. An sich seien aber alle Paprika gesund – egal welche Farbe sie haben.
Vitamin C ist wichtig für den Aufbau von Knochen, Zähnen und Bindegewebe und wirkt antioxidativ. 100 Gramm rote Paprika enthalten rund 140 Milligramm davon, so die Experten, gelbe Paprika 120 bis 130 Milligramm und grüne circa 115 Milligramm.
Vitamin A ist fester Bestandteil der Immunabwehr und speist Nervenzellen in der Netzhaut. 100 Gramm rote Paprika sollten im Schnitt über 2,1 Milligramm des Ausgangsstoffs Beta-Carotin enthalten, grüne 0,5 Milligramm, gelbe 0,135 Milligramm.
Nur von einem Nährstoff enthalten grüne Paprika in der Regel mehr. In ihnen steckt 0,014 Milligramm Vitamin K. In roten und gelben Paprika sind nur 0,005 Milligramm enthalten. Das Vitamin ist unter anderem wichtig für die Blutgerinnung.
Übrigens: Nicht nur bei Paprika zeigt die Farbe an, dass bestimmte gesunde Nährstoffe vermehrt enthalten sind. Je röter eine Karotte oder Tomate, desto mehr Carotinoide stecken etwa darin.
Paprika, die ursprünglich aus Südamerika kommen, enthalten wichtige Inhaltsstoffe, die für unseren Körper unabdingbar sind. Außerdem besitzen Paprika nicht viele Kalorien, weshalb sie in einer bewussten und ausgewogenen Ernährung nicht fehlen dürfen.
Ob grün, gelb, rot oder orange: Paprika sind nicht nur lecker, sondern enthalten auch viele wichtige Inhaltsstoffe und sind kalorienarm. Alles rund um Paprika, die Nährwerte und welche Eigenschaften Paprika gesund machen, erfahren Sie hier.
Wenig Kalorien und ein hoher Vitamin-C-Gehalt zeichnen die Paprika aus. Darum ist sie fast zu schade zum Kochen oder Braten, denn das Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich. Wir empfehlen daher, sie einfach roh zu knabbern.
Paprika, die zur Gattung der Nachtschattengewächse zählen, machen in den unterschiedlichsten Gerichten eine gute Figur. Aufläufen, Eintöpfen oder auch Salaten verleihen sie durch ihren leicht süßlichen Geschmack (rote, gelbe Paprika) jeder Mahlzeit das gewisse Extra. Doch auch ernährungsphysiologisch betrachtet, haben Paprika so einiges zu bieten und tragen somit zu unserer Gesundheit bei.
Für die Gesundheit der Haut und der Augen ist Vitamin A unerlässlich, das in Paprika reichlich vorhanden ist. Dieses Vitamin trägt zur Regeneration der Hautzellen bei, fördert eine gesunde Sehkraft und kann vor altersbedingten Augenkrankheiten schützen.
Das bedeutet wiederum, dass 100 g roher Paprika den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C, der bei 100 – 110 g liegt, bereits decken. Das macht Paprika gesund. Übrigens: je frischer die Paprika ist, desto mehr Vitamin C enthält sie! Die Eisenaufnahme wird nicht nur unterstützt, sondern auch aktiv verstärkt.
Rote Paprika ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Sie enthält dreimal so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Und das Vitamin fängt freie Radikale im Körper. So trägt es dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und wirkt entzündungshemmend.
Paprika wirkt gegen rheumatische Erkrankungen, Durchfall, Blähungen und Verdauungsstörungen. Menschen mit empfindlichem Darm vertragen Paprika meist besser, wenn er gegart ist oder vor dem Verzehr gehäutet wurde.
Für die volle Portion an Vitaminen sollte die Paprika also roh verzehrt werden. Paprikas enthalten auch eine gute Portion Vitamin B6, das ebenfalls gut für das Immunsystem ist. Außerdem trägt Vitamin B6 zum Erhalt roter Blutkörperchen bei.
Eine schrumpelige Oberfläche zeigt lediglich an, dass die Paprika schon Wasser verloren hat und zeitnah verzehrt werden sollte. Hierfür bieten sich Aufläufe oder Soßen an. Sollte die Paprika Schimmel aufweisen oder innen braune Stellen haben, sollte man die ganze Paprika nicht mehr verzehren.
Rohe Paprikaschoten, zum Beispiel im Salat, sind nur mittags empfehlenswert, aber nicht abends. Wer empfindlich auf Paprika reagiert, kann sonst eine unruhige Nacht mit Verdauungsproblemen erleben. Und: Schälen und Dünsten macht Gemüsepaprika verträglicher.
Warum ist Paprika gesund? Warum wir mehr Paprika essen sollten? In Paprika steckt viel mehr als nur der gute Geschmack: Das Gemüse punktet zunächst mit wenig Kalorien und mit wichtigen Nährstoffen wie Folat und Kalium, welche wichtig für die Zellteilung und den Säure-Basen-Haushalt ist.
Außerdem enthalten Paprika eine große Menge an Vitamin C, welches für verschiedene Stoffwechselvorgänge in unserem Körper unverzichtbar ist. Dem nicht genug sind in dem Gemüse viele Antioxidantien vorzufinden. Diese schützen uns nicht nur vor freien Radikalen, sondern ganz bestimmte Substanzen dieser Gruppe verringern auch noch nachgewiesen das Risiko von Augenerkrankungen. Es lohnt sich also, Paprika regelmäßig in den Speiseplan zu integrieren.