Erste Vizepräsidentin Aserbaidschans Mehriban Aliyeva trifft mit Staatssekretär des Vatikans zusammen VIDEO
Vatikan, 18. Oktober, AZERTAC
Am 17. Oktober traf sich die Erste Vizepräsidentin der Republik Aserbaidschan, Mehriban Aliyeva, mit Kardinal Pietro Parolin, dem Staatssekretär des Vatikans.
Mehriban Aliyeva brachte ihre Freude über das Wiedersehen mit Kardinal Pietro Parolin zum Ausdruck und gratulierte der katholischen Welt zum „Heiligen Jahr“ (Jubeljahr).
Sie dankte dem Staatssekretär für seine Teilnahme an der COP29, die im vergangenen November in Aserbaidschan stattfand, und würdigte die dynamische Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und dem Heiligen Stuhl in den letzten Jahren.
Mehriban Aliyeva betonte, dass Aserbaidschan die Werte religiöser Toleranz und des Multikulturalismus sowohl als Staatspolitik als auch als gesellschaftliche Norm verkörpere. Sie berichtete über die Aktivitäten der Heydar-Aliyev-Stiftung im Rahmen der Kooperation mit dem Heiligen Stuhl und verwies auf große Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung der bilateralen Beziehungen. In Bezug auf die Beziehungen zur katholischen Gemeinschaft in Aserbaidschan sagte die Erste Vizepräsidentin: „Die Frage, die während des Besuchs des Staatssekretärs im vergangenen November in Aserbaidschan aufgeworfen wurde – der Bau einer zweiten katholischen Kirche in unserem Land – hat eine positive Lösung gefunden. Präsident Ilham Aliyev hat bereits eine entsprechende Entscheidung getroffen, und der Bau der zweiten katholischen Kirche in der Hauptstadt wird in naher Zukunft beginnen.“
Mehriban Aliyeva unterstrich, dass Kardinal Pietro Parolin in Aserbaidschan als enger Freund des Landes und seines Volkes angesehen werde, und dankte ihm für seinen Beitrag zur erfolgreichen und beständigen Entwicklung der bilateralen Beziehungen.
Kardinal Pietro Parolin zeigte sich geehrt über das Wiedersehen mit der Ersten Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva und sprach dem aserbaidschanischen Staat sowie persönlich Präsident Ilham Aliyev seine große Wertschätzung für die Bemühungen um die Stärkung der Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aus. Er bezeichnete sein Treffen mit Präsident Ilham Aliyev während seines Besuchs bei der COP29 in Aserbaidschan als eine Geste des Respekts gegenüber dem Vatikan.
Mit Blick auf die von der Heydar-Aliyev-Stiftung unterstützten Projekte lobte der Kardinal die Zusammenarbeit und die beispielhaften Beziehungen zwischen dem Staat und der katholischen Gemeinschaft in Aserbaidschan:
„Der Bau einer zweiten katholischen Kirche in Baku ist eine äußerst lobenswerte Entwicklung, wofür wir Aserbaidschan sehr dankbar sind. Das ist ein weiteres Zeichen der Wertschätzung und des Respekts, der allen Religionen in Ihrem Land entgegengebracht wird. Aserbaidschan ist in dieser Hinsicht ein Vorbild für viele Länder.“
Der Kardinal betonte zudem, dass die Verleihung des „Freundschafts“-Ordens an Bischof Vladimir Fekete, Apostolischer Präfekt der katholischen Kirche in Aserbaidschan, durch Präsident Ilham Aliyev ein weiteres Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Heiligen Stuhl sei.
Pietro Parolin gratulierte Aserbaidschan zur Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zwischen Aserbaidschan, Armenien und den Vereinigten Staaten am 8. August in Washington sowie zur Paraphierung des Friedensvertrags zwischen Armenien und Aserbaidschan. Er bekräftigte die uneingeschränkte Unterstützung des Vatikans für den Frieden in der Region.
Die Erste Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva bedankte sich bei Kardinal Pietro Parolin für seine Glückwünsche und würdigte die Ergebnisse des Washingtoner Gipfels. Sie betonte, dass die Führungen Aserbaidschans und Armeniens dem Friedensprozess verpflichtet bleiben, und äußerte ihre Hoffnung auf die Schaffung eines dauerhaften Friedens in der Region.
Foto – Vatikan Media